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Die wirtschaftliche Lage der Schweizer LandwirtschaftAutorenWerner Hediger, Simon Peter, Michael Hartmann, Michael Weber, Bernard Lehmann Gruppe Agar-, Lebensmittel- & Umweltökonomie des Instituts für Umweltentscheidungen, ETH Zürich (ehemals Institut für Agrarwirtschaft) Zusammenfassung Eine kürzlich an der ETH Zürich abgeschlossene Studie zeigt, dass die Entwicklung der landwirtschaftlichen Treibhausgasemissionen aus der Schweizer Landwirtschaft auch in der näheren Zukunft in erster Linie von der Entwicklung der Tierbestände abhängig sein wird. Der Einsatz technischer Reduktionsmassnahmen dürfte angesichts der relativ hohen Vermeidungskosten beim aktuellen Stand der Technik – zumindest für das nächste Jahrzehnt – von untergeordneter Bedeutung sein. Die Resultate veranschaulichen zudem, dass das Ziel einer Reduktion der landwirtschaftlichen Treibhausgase (THG) um 20 % gegenüber 1990 bis ins Jahr 2020 auch bei Einführung einer THG-Abgabe von 50 CHF/t CO2eq nur bei einer gleichzeitigen Abnahme des Agrarpreisniveaus erreicht werden könnte. Dies hätte jedoch beträchtliche Einkommenseinbussen für die Landwirtschaft zur Folge. Veröffentlicht AGRARForschung 16 (9): 354-359 , 2009 Download |